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Hier unser Sitzungsbericht von der GR-Sitzung am 19.09.2007
Als erstes wurde wie immer die Niederschrift der letzten Sitzung genehmigt.
Danach wurden einige Punkte aus der nichtöffentlichen Sitzung bekannt gegeben.
Im TOP 3 Baugesuche
wurde für ein Bauvorhaben am Weinberg eine Befreiung wegen der Übernahme von Abstandsfächen einstimmig genehmigt. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde einem Bauvorhaben in der Brucklesleite zugestimmt. Hier wurde bereits in einer Bauvoranfrage die Kniestockhöhe auf insgesamt 75 cm. befreit. In einer
Bauvoranfrage von Landwirt Peter Rudel ging es um die Errichtung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle am Schleifweg.
Die Halle hat eine Länge von 54 Metern und eine Breite von 10 Metern, ein Pultdach aus Blech und ist nach Norden hin offen. Der GR stimmte Einstimmig der Bauvoranfrage zu.
Zum TOP 4 "Ausbau der Straße am Moosrangen" war vom Planungsbüro Herr Schwarzott anwesend. Wie berichtet hatte die
Niedrigstbietende Firma Gumbmann (ca. 668.000 Euro für Wasser und Kanalbau) aus Herzogenaurach Insolvenz angemeldet. Von einer neuen Ausschreibung wurde abgesehen. Es wurde mit den nachfolgenden Bietern noch einmal
nachverhandelt. Die Fa. Wendel aus Schwabach mit einem Angebotspreis von 725.000 Euro ist nicht bereit etwas nachzulassen. Die Fa. Krehn aus Burgebrach würde zwar einen Nachlass von 2,5 % gewähren wäre jedoch noch
immer höher als die Fa. Wendel. Der GR sah in einer erneuten Ausschreibung keine Lösung, da ggf. noch höhere Preise herauskommen könnten. Auch im Hinblick auf die weiteren Verzögerungen wurde beschlossen die
Arbeiten an die Fa. Wendel zu vergeben. Der Vertrag mit der Fa. Gumbmann wird gekündigt und es wurden Schadensersatzansprüche geltend gemacht. Die Mehrkosten können durch eine Bankbürgschaft der Fa. Gumbmann in Höhe
von 33.000 Euro zum Teil ausgeglichen werden. Die Arbeiten für den Kanalbau sollen noch dieses Jahr beginnen. Schwierig wird natürlich die Notwasserversorgung die aufgebaut werden soll. Vor allem in den
Wintermonaten, da die Not-Wasserleitungen nicht Frosttief verlegt werden.
Zum TOP 6 war Herr Scheuber (Landschaftsplaner) aus Großhabersdorf anwesend, der ein
Sanierungskonzept für den Ammerndorfer Dorfweiher präsentierte. In den Sommermonaten hatten sich vermehrt Algen gebildet und zum Teil eine Geruch sbelästigung verursacht. Er machte vor allem den fehlenden Sauerstoffgehalt im Weiher für Algenbildung und
Geruchsbelästigung verantwortlich. Er regte an, die Uferzonen naturnaher zu gestalten und mit mehr Schilf und Wasserpflanzen zu besetzen um so die Selbstreinigungskraf t zu erhöhen. Der GR stimmte dafür zunächst den
Pachtvertrag für den Weiher nicht zu verlängern und nach dem Abfischen eine Ortsbesichtigung zu machen. Ein womöglich hoher Fischbesatz und
viele Enten verschlechtern die Situation weiter. Es sollten die Leute auch nicht mehr so viel Brot verfüttern so GR Dorn, da auch zu viele Wasservögel die Wasserqualität
verschlechtern. Keine Zustimmung des Planers fand der Vorschlag den Weiher mit Sauerstoff über ein Rohrleitungssystem mit Kompressoren zu versorgen. Ebenso hielt der
GR es für nicht möglich den Reichenbach durch den Weiher zu leiten um den Sauerstoffgehalt zu erhöhen. Das kaputte Einflussrohr vom Steinbach sollte endlich
repariert werden so die Meinung im GR, wobei Planer Scheuber die Wasserqualität des Steinbachs nicht für ideal hält. Die Einleitungen aus den Oberflächenkanälen aus dem
Moosrangen sollten ebenfalls über Filterschächte vorgereinigt werden. Nach der Ortsbegehung sollen die weiteren Maßnahmen beraten und entschieden werden.
Im TOP 6 wurde der GR erneut zum Fachmarktzentrum an der Rothenburger Straße in Zirndorf gehört. ...wir berichteten. Der GR machte mehrheitlich keine Bedenken geltend.
Im TOP 7 wurde berichtet, dass der Wasserzweckverband Dillenberg die
Druckrohrleitungen nach Wintersdorf und Vincenzennbronn erst im Frühjahr 2008 verlegen wird. Die Planungen haben sich etwas verzögert. Die Trasse der Wasserleitung wird
entlang der geplanten Umgehungsstraße erfolgen.
TOP 8 befasste sich mit der Genehmigung eines Grabmahls im Friedhof am
Sommerkeller. Der eingereichte Vorschlag (ein Grab mit Findling) entsprach nicht der Friedhofssatzung. Mit Mehrheit wurde eine Befreiung erteilt. Gleichzeitig wurde
beschlossen, diese Fälle in Zukunft nun direkt von der Verwaltung zu entscheiden.
Im TOP 9 unterrichtet Bürgermeister Schmuck von den Rückmeldungen der
Grundstücksbesitzer am Südhang Richtung Vincenzennbronn. Wie berichtet, hatte der GR dies als Standort für eine großflächige Photovoltaikanlage (wir berichteten) vorgeschlagen. Es haben sich von den sechs angeschriebenen Eigentümern nur zwei
positiv dafür ausgesprochen. Das Thema solle jedoch weiter im Auge behalten werden. Des Weiteren wurden die Einspeisedaten der Photovoltaikanlage auf dem Bauhofgebäude zur Kenntnis vorgelegt.
Im TOP 10 wurden Informationen zur Aufforstung des Gemeindegrundstücks im Quellgebiet Neuses
vorgelegt. Die Aufforstung ist die noch durchzuführende Ausgleichsflächengestaltung für das Gewerbegebiet an der Heufuhr. Die Fläche hat eine
Größe von 0,51 Hektar und soll als Mischwald angelegt werden. Von den Gesamtkosten der Anpflanzung in Höhe von ca. 5.000 Euro entfallen allein 3.000 Euro auf die Einzäunung.
Im TOP 11 Spendenvergabe der Sparkasse Fürth wurde die ganze Summe von 1.200
Euro der Jugendabteilung des TSV Ammerndorf zugedacht. Dort sehe der GR den wohl nötigsten Bedarf.
Zur Verkehrsüberwachung hatte im TOP 12.1 die CSU um Auskunft gebeten. Zum einen
soll durch die Vorlage der Gesamtzahlen dem GR möglich sein, den Umfang der Arbeiten einzuschätzen. Ebenso fehle es noch an der Regelung der Rechnungsprüfung und einer
Abrechnung von Verwaltungsleistungen die noch nachgeholt werden soll. Auch im Hinblick von Problemen in der Vergangenheit sollten hier alle Regelungen und Prüfungen greifen.
Das Thema Rechnungsprüfung wurde nun dem Landratsamt zur Stellungnahme vorgelegt.
Im nächsten Tagesordnungspunkt verlangte die CSU Fraktion Aufklärung zum Mehrgenerationenhaus.
Wie aus der Zeitung zu lesen war hatte die "Gemeinde" einen entsprechenden Antrag gestellt der kurz darauf positiv beschieden wurde. Leider fehlte den
Mitgliedern des Gemeinderats dazu eine Information. In den nun verteilten Bewerbungsunterlagen wurde richtig gestellt, dass der TSV Ammerndorf das
Mehrgenerationenhaus betreiben wird. Der Zeitungsartikel hat dies falsch dargestellt so Bgm. Schmuck. Frau Kuch wollte dann schon genauer wissen, wie der TSV den
notwendigen Umbau der TSV-Turnhalle bewältigen soll. In der Bewerbung vom Mai wurde vermerkt das der finanzielle Teil des Umbaus durch die Gemeinde erbracht werde und der
Gemeinderat darüber informiert wurde. Eine Information bzw. Einbeziehung des Gemeinderats hatte jedoch erst zur Sitzung im September stattgefunden. Ein
Finanzkonzept müsse noch erarbeitet werden so Bürgermeister Schmuck. Die CSU Fraktion stellte klar, dass man jederzeit aufgeschlossen solchen Projekten
gegenüberstehe und der Gemeinderat immer großzügig entschieden habe. Es dürfe jedoch bei einem Vorhaben dieser Größenordnung nicht sein, dass der GR übergangen werde.
Grundsätzliche Informationen finden Sie im Internet unter www.mehrgenerationenhaeuser.de
TOP 13 Eine Mitgliedschaft beim Verein EnergieRegion Nürnberg e.V wurde auf die
nächste Sitzung vertagt. Der Mitgliedsbeitrag würde sich auf 1.000 Euro pro Jahr für jede teilnehmende Gemeinde belaufen.
Im TOP 14 beschloss der GR für den gemeindlichen Kindergarten Spatzennest in den
Wintermonaten Schmutzmatten (Abstreiferteppiche) zu leasen die dann auch im 4-wöchigem Wechsel ausgetauscht werden. Die Kosten pro Gesamtjahr belaufen sich auf ca. 740 Euro.
Mitgeteilt wurde zudem noch, dass in der Kläranlage aus dem Teich 4 ca. 300 Kubikmeter
Klärschlamm entnommen wurden. Der Teich war ziemlich voll. Ursprünglich waren nur ca. 100 cbm zur Entnahme geplant.
Es folgte noch ein nichtöffentlicher Teil. Aus diesem Teil kann bekannt gegeben werden,
dass ab Oktober Herr Harald Öchsner aus Cadolzburg die Betreung des Jugendraumes im Dachgeschoss des Rathauses übernimmt. Der Treff werde zwei mal die Woche Dienstags
und Freitags geöffnet werden. Herr Öchsner arbeitete bereits als freiwilliger Helfer in der Hauptschule Cadolzburg mit. Wir freuen uns, dass es endlich losgehen kann und wünschen Herrn Öchsner viel Erfolg.
Bis zur nächsten Sitzung - Ihre CSU Fraktion
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