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Ammerndorfer Herbstmarkt 2007
Am Sonntag, den 14. Oktober fand rund um den Ammerndorfer Marktplatz wieder der alljährliche Herbstmarkt statt. Das Wetter spielte
wieder wunderbar mit, so dass einer gelungenen Veranstaltung nichts im Wege stand. Aufgrund der vielen Besucher und der Aktivitäten vieler Ammerndorfer Vereine und Organisationen hat sich die Veranstaltung
mittlerweile zu einer der Beliebtesten des Ortes entwickelt.
Bereits am Samstagvormittag hat sich im Dorf durch die Tätigkeiten, die für die einzelnen Stände und Plätze nötig waren, eine
besondere Stimmung entwickelt. Buden und Bühnen wurden aufgebaut, Banner und Plakate befestigt oder es wurden bereits einige kulinarische Spezialitäten vorbereitet.
Den Startschuss für den Markt am Sonntag leitete dann der Herbstmarktlauf ein, der von der Läufergruppe des TSV mittlerweile zum 12.
Mal durchgeführt wurde. Die Strecke führte von der Mühle über den Baumgarten und die Steige hinauf zur Bergstraße, von dort Richtung Pelzetleite und wieder zurück in den Altort. Die größte Gruppe war dabei die
E-Jugend des TSV Ammerndorf, die mit ihren beiden Trainern Klaus Sträßner und Christian Dorn 15 der insgesamt 63 Teilnehmer stellten. Über die 4km-Distanz waren die Schnellsten Max Schöberl (Jahrgang 1994!) in einer
Zeit von 15:17 min. sowie Anna Dorn (Jahrgang 1996!) in 18:16 min. Beim 10 km - Lauf waren dies bei den Männern Kai Koller in 37:33 min. und bei den Frauen Silke Bittel in 41:56 min. Für die Sicherheit auf der
Strecke sorgte übrigens routiniert wie immer die FFW Ammerndorf.
Im Anschluss an den Lauf hatte sich dann bereits eine stattliche Anzahl von Besuchern um die Ammerndorfer Mühle zum
Weißwurst-Frühschoppen eingefunden. Überhaupt hat sich der Hof von Familie Stinzendörfer an diesem Sonntag zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Neben dem Markt wurde auch noch das 400-jährige Jubiläum des
Fachwerkgebäudes der Mühle gefeiert, daher spielte die SRS-Jazz-Band Dixie vom Feinsten und es wurden Mühlenführungen angeboten.
Den wesentlichen Charakter des Marktes macht natürlich der Trempelmarkt der Kinder aus, der sich vom Marktplatz über die Mühlgasse bis
hin zur Steingruberstraße erstreckte. Da sich bereits vor der Mittagszeit einige Schnäppchenjäger um die Stände, Decken und Tische scharten waren die jungen „Kaufleute“ mit ihren Einnahmen sicherlich auch mehr als
zufrieden. Auch einige Gewerbetreibende nutzten den Markt im traditionellen Sinn und hatten ihre Geschäfte geöffnet bzw. informierten in der Roßtaler Straße über ihre Produkte. Die obligatorischen Buden der Händler
mit verschiedenen Süßigkeiten, Haushaltswaren oder Kunstprodukten haben hier natürlich auch nicht gefehlt.
Am Marktplatz sorgte die CSU am Baggersstand für das leibliche Wohl. Sowohl mit den selbstgebackenen Kuchen und Torten als auch
mit den guten fränkischen Baggers traf man wohl mitten ins kulinarische Herz, da am Ende alles so gut wie ausverkauft war. Der CSU-Stand war aber mit Sicherheit auch ein Treffpunkt, da man als erste Liste in
Ammerndorf die Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 02.März 2008 vorstellte. Da bereits mit Hochdruck am Programm gefeilt wird, ergaben sich bereits die ersten Gespräche mit den Bürgern über die Ziele und
Vorstellungen der Ammerndorfer CSU für die anstehenden Aufgaben im Gemeinderat.
Die Besucher konnten in diesem Jahr zwischen verschiedenen fränkischen Spezialitäten auswählen wie noch nie. Es gab die bereits
erwähnten „CSU-Baggers“, die leckeren, selbstgemachten Marmeladen des Sängerkreises, Salzknöchle und geräucherte Bratwürste bei der FFW sowie Apfelküchle beim Heimatverein, von den verschiedenen
Bratwurst-Ständen ganz zu schweigen. Wer mal etwas anderes ausprobieren wollte konnte den Brünloser Feuertopf, einer Art Gulaschsuppe aus dem Erzgebirge, versuchen oder das sehr gute Gyros des Elternbeirats des
evangelischen Kindergarten „Pusteblume“ kosten. Im Pfarrhof, genauer gesagt im Gemeindehaus, fand neben den Verkaufsständen des „Eine Welt Ladens“ und der evangelischen Kirche auch das Kasperletheater des
Kindergartens „Spatzennest“, vor allem bei den kleinsten Besuchern, guten Anklang.
Abgerundet wurde das bunte Treiben durch einige kulturelle Angebote wie beispielsweise die Bilderausstellung im Dreschmaschinenhaus
des Heimatvereins oder die Schmiedevorführungen in der Mühlgasse. Wem das alles noch nicht gereicht konnte im alten Feuerwehrgerätehaus bis spät in den Abend hinein den Markttag ausklingen lassen.
Jörg Müller
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