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Ammerndorf, den 16. April 2009 - Umgehung Ammerndorf
Zu einem Ortstermin hatte der Landtagsabgeordnete Hans Herold nach Ammerndorf eingeladen. Im Zuge verschiedener Verkehrsprojekte wurde
zusammen mit dem Staatssekretär Dr. Bernd Weiß aus dem bayerischen Innenminsterium, Landrat Matthias Dießl, dem Leiter des Straßenbauamtes Henn er Wasmuth unter anderem die geplante
Ortsumgehung von Ammerndorf besprochen. Vom Gemeinderat waren 2. Bürgermeister Alexander Fritz, Christian Dorn, Maximilian Goss und Ferdinand Geißelbrecht gekommen und legten noch einmal die vom
Gemeinderat getroffenen Beschlüsse zur Anbindung der Ortsumgehung mit einem Kreisverkehr dar. Weiterhin wurde auch ein Vorschlag welcher aus dem Arbeitskreis Ortsgestaltung hervorging diskutiert. Der Arbeitskreis
hatte noch einmal einen Vorschlag unterbreitet, die Anbindung an die Ortsumgehung auf östlicher Seite der bestehenden Straßenmeisterei zu machen um somit die Gewerbefläche für Ammerndorf
freizuhalten. Weiterhin wäre der geplante Kreisverkehr an der Kreuzung zur Straße “An der Steige” nicht mehr notwendig. Herr Wasmuth zeigte sich überrascht über diese neue
Variante und gab zu bedenken, dass im jetzigen Status eine Neuplanung den Zeitplan völlig aus dem Ruder laufen ließe. Die veranschlagte Investition für die Umgehung sei im
aufgestellten Doppelhaushalt der nächsten Jahre enthalten. Eine mögliche Neuplanung die ca. ein Jahr dauern würde sei deshalb nicht anzuraten zumal die Planung bereits nun sehr
lange erstellt wurde. Auch Staatssektretär Weiß verwies eindringlich darauf, dass dann keine Gewähr mehr bestünde falls Mittel nicht mehr in dem Umfang zur Verfügung stehen.
Weiterhin wurde auch die Situation erläutert, wenn ein größerer Umweg zu fahren ist ob dann nicht die Ortsdruchfahrt durch die Ortsmitte Richtung Großhabersdorf mehr genutzt wird.
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Im Bild: Henner Wasmuth (Leiter Straßenbauamt Nürnberg), Alexander Fritz 2. Bgm.,
Christian Dorn 3. Bgm., Matthias Dießl Landrat, Hans Herold MdL, Dr. Bernd Weiß Staatssekretär, Bernd Obst Bgm. Cadolzburg.
Zum Thema Kreisverkehr gab es trotz stichhaltiger Argumentation der Gemeindevertreter
keine Chance. Die Straße solle im Verlauf bis Fürth-Süd komplett über Ampeln geschaltet werden. Dazu werde auch in Altenberg/Zirndorf ein neues Kabel verlegt, welche eine “Grüne
Welle” ermöglichen soll. Der Zeitplan für die weiteren Arbeiten sehe als nächstes die Ausschreibung der weiteren Brückenbauwerke im Herbst vor, die in 2010 erstellt werden
sollen. Die Straße, so Herr Wasmuth könnte dann bis 2011 erstellt werden (Spätestens in 2012).
Weiterer Punkt war die “Entschärfung” der Straße nach Cadolzburg, welche in der
Unfallhäufigkeit in Bayern zu den Brennpunkten gehört. Hier soll die Einfahrt nach Steinbach neu geplant werden. Ebenso die Kurve in Höhe eines Obstgartens vor Cadolzburg.
Bürgermeister Bernd Obst aus Cadolzburg ließ sich dazu den Stand der Planung erläutern.. Ein Entwurf soll demnächst erarbeitet werden und den Gemeinden zugeleitet werden so Herr Wasmuth.
Hier noch ein Link zum Bild der Planung vom SBA:
....klick hier
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